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Beschreibung

- Der Prozess des Case Managements
- Systemische Theorie als Grundlage des Case Managements
- Systemisches Case Management auf der Fall- und Systemebene
- Care Management und seine Teilprozesse
- Qualitätsnetzwerk und Projektmanagement
- Besondere Problemfelder und Best Practice-Projekte
- Selbstorganisierte kollegiale Beratung
- Konfliktmanagement
- Fallsupervision in der Gruppe
- Praxis-Workhop I: Ressourcenorientierte Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
- Praxis-Workshop II: Qualitätssicherung und Projektentwicklung
- Dokumentation und Evaluation
- Reflexion und Wissenstransfer

Ziele

Case Management, auch Unterstützungsmanagement genannt, ist ein Betreuungsansatz, der sich.in den letzten Jahren als eigenständige Methode in verschiedenen Bereichen etabliert hat. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht die einzelne Person, die durch effizienten Einsatz der Mittel und Nutzung aller Ressourcen im persönlichen, institutionellen sowie gesellschaftlichen Bereich unterstützt wird.
Als Case ManagerIn haben Sie die Aufgabe, die zwei relevanten Systeme - das KundInnensystem (KlientIn, PatientIn, Angehörige, Umfeld) und das Versorgungssystem - optimal zusammenzuführen. Voraussetzung zur Erfüllung dieser Aufgaben sind gute Kenntnisse der Organisationsstrukturen, die Fähigkeit, Prozesse zu initiieren und zu steuern sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Case ManagerIn und Kunde/Kundin zu gestalten. Als Case ManagerIn beraten, betreuen, vermitteln und führen Sie durch das Gesundheits- und Sozialsystem und leiten für Ihre KundInnen auf kompetente und unbürokratische Weise eine bedarfsgerechte Versorgung in die Wege. Ihr Ziel ist es, die Wirksamkeit und Qualität der Betreuung zu steigern und dabei möglichst ökonomisch zu agieren. Zusätzlich werden Unterstützungsnetzwerke in der Lebenswelt der Betroffenen aktiviert, die zur Stärkung der Selbsthilfekräfte der KlientInnen beitragen.

In diesem Diplomlehrgang erlernen Sie anhand von Theorie und Praxis das Know-how für Ihre beruflichen Herausforderungen als Case ManagerIn. Durch Aufgabenstellungen und Handlungsabläufe aus dem systemischen Case Management, Transferübungen und das systemische Feedback-Verfahren zur Steigerung der individuellen Performance entwickeln Sie systemisch vernetztes Denken und erweitern Ihre Kompetenzen im Schnittstellenmanagement und in Moderations- und Verhandlungsprozessen.

Voraussetzungen

Der Diplomlehrgang ist entsprechend den Zertifizierungsrichtlinien der ÖGCC konzipiert. Zusätzlich zur Absolvierung sind daher von der ÖGCC festgelegte formale Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen und Zusatzkompetenzen nachzuweisen. Details finden Sie im Downloadbereich der Lehrgangsbeschreibung auf unserer Website: www.bfi.wien 

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