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Denken wir nur an die weltweit exponentiell wachsenden Datenbestände. Wir haben heute mehr Informationen verfügbar denn je und waren bisher kaum in der Lage, diese Vielfalt an Daten zur Verbesserung unserer Entscheidungen zu nützen. Data Scientists spielen hier eine wesentliche Rolle. Sie beherrschen die Förderung von strategisch wichtigem Wissens aus riesigen Datenmengen, um Unternehmen die richtigen Entscheidungsgrundlagen zu liefern. Weitere Jobprofile wie der Data Strategist oder Berufsbilder, die wir noch gar nicht erahnen können, werden folgen. 

Aber wie können wir SchülerInnen auf das Berufsleben vorbereiten und so dem IT-Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken? 3 Punkte werden in dieser Frage entscheidend sein:

    Keine Entweder-Oder-Diskussionen

    Wenn wir die Themen Digitalisierung, neue Berufsbilder und Bildung im Kontext mit unseren Kindern betrachten, sollten wir keine Entweder-Oder-Diskussionen führen. Denn so wie die Online-Welt die Offline-Welt nicht vollständig verdrängen wird, die E-Books nicht die Buchwelt vollkommen umkrempeln werden, werden Internet-Kurse die traditionelle Bildung nicht ablösen. Die oft kritisierte wöchentliche Gedächtnisübung der Tafelklassler wird nicht einer ausschließlichen Förderung der Kreativität weichen. Und so wie Grundlagen in den klassischen Disziplinen Lesen und Mathematik den SchülerInnen hilft, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden, ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht unentbehrlich.

    Bringen wir den SchülerInnen doch bei, wie sie aus dem breiten Spektrum an digitalen und (immer noch) analogen Angeboten, den für sie besten Mix auswählen können!

      Zukunftschancen erkennen und Rahmenbedingungen stärken und fördern

      Wir sollten uns die Frage stellen, wie wir Kinder und Jugendliche möglichst früh für Ausbildungen und Berufszweige mit Digital-Schwerpunkt begeistern können und gleichzeitig Lehrkräfte dabei unterstützen, ihr Wissen in digitalen Fachbereichen aufzubauen und zu vertiefen. Die Einbeziehung der Eltern in dieser Sache ist von wesentlicher Bedeutung. Gilt es doch, Eltern dafür zu sensibilisieren, dass eine digitale Bildung ihren Kindern grosse Zukunftschancen bietet. Die Politik muß die notwendigen Rahmenbedingungen für ein starkes und effizientes Bildungssystem stärken und fördern, um auf die digitalen Herausforderungen von morgen vorbereitet zu sein und die Chancen rund um die Digitalisierung optimal zu nützen.

        Bündelung von Kräften

        Eine Bündelung der Kräfte aller Bildungseinrichtungen, des öffentlichen Bereichs und potentiellen MultiplikatorInnen und VertreterInnen der Privatwirtschaft hätte eine enorme Hebelwirkung im Bildungsbereich.
        Die Stadt Wien und die Wiener IKT-Wirtschaft haben daher mit dem Launch der gemeinsamen DigitalCity.Wien-Initiative im Jahr 2014 die richtigen Hebel in Gang gesetzt, um sich den neuen Herausforderungen in Verbindung mit der Digitalisierung zu stellen und den Digital-Standort Wien zu stärken. Eines ihrer zentrale Projekte ist die Bildungsinitiative mit dem Ziel, digitale Kompetenz in Wiener Schulen zu bringen, unseren Nachwuchs für Bildungswege und Berufszweige mit digitalem Schwerpunkt zu begeistern und so dem IKT-Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.

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        VertreterInnen von Unternehmen und PartnerInnen von DigitalCity.Wien besuchen Wiener Schulen, um aus dem Praxisalltag zu erzählen, über die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt aufzuklären, innovative Projekte vorzustellen, über aktuelle Trends, Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen zu berichten oder auch in Form altersgerecht konzipierter Workshops eine Stunde Unterricht aktiv mitzugestalten.

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        Autor: Bernhard Kainrath

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