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Gebildet oder eingebildet? Wir tendieren zu Ersterem.

Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze quer durch alle Altersklassen und Schichten ist es mehr Sport zu treiben. Sei es um besser Auszusehen, ein besseres Körpergefühl zu erlangen, stärker zu werden, eine neue Herausforderung zu finden oder neue Freunde kennenzulernen.

Die möglichen Motive sind so vielfältig wie die Möglichkeiten des Sports selbst.

Für jeden Menschen gibt es eine Sportart die ihm Freude bereiten und einen Ausgleich zum stressigen Alltag bieten kann. Die Frage ist nur, wie findet man die Richtige für sich selbst? Müssen wir nun alle ausprobieren um zu wissen was zu uns passt?


Zu allererst ist es wichtig zu wissen was man von seinem neuen Sport erwartet.


Ist es mir wichtig im Team zu spielen und neue Freunde kennenzulernen?

Sich im Team auszupowern, gemeinsam zu verlieren oder zu gewinnen ist immer etwas Besonderes und jeder weiß, geteilte Freude ist die schönste Freude. Für diese Menschen bieten sich altbekannte Ballsportarten wie Fußball, Basketball oder Handball an – es gibt aber auch spannende Alternativen die darauf warten entdeckt zu werden.


Möchte ich eine neue Herausforderung finden und stärker werden?

Für dieses Ziel bieten sich vor allem Sportarten an bei denen Körper und Geist gefordert werden, wir Dinge tun die im Alltag nicht möglich sind und wir unsere Grenzen austesten und kennenlernen. Hierfür bieten sich vor allem Kampf-, Luft- und Wassersportarten an, da diese sehr fordernd sind und immer einen gewissen Überraschungseffekt für uns parat haben.


Möchten ich ein besseres Körpergefühl erlangen und meinem eigenen Schönheitsideal näherkommen?

Der Körperkult ist längst in Europa angekommen und fast alle Zeitschriften, TV Shows oder Promis zeigen ihre trainierten und gestählten Körper.

Jedoch nicht nur eisernes Training im Fitnesscenter kann uns diesem Ziel näherkommen lassen, auch verschiedenste neue Angebote wie Zumba , Calisthenics, Crossfit und nicht zu vergessen weil oft unterschätzt – Yoga.

Hierfür bieten sich gut individualisierte Apps wie Runtastic, Madbarz, Freeletics, Asana Yoga oder ähnliches an, welche auch bereits etwas auf den Trainierenden eingehen und eine günstige Alternative bieten. Allerdings können solche Programme natürlich nie an persönliche Coachings und individualisierte Beratung herankommen (vor allem bei Anfängern), speziell da hier keine zwischenmenschliche Interaktion stattfindet und nichts über direkte Korrektur eines Trainers geht um möglichst effizient und gesund ans Ziel zu kommen.

Was uns auch schon zum nächsten immens wichtigen Thema im Sport führt, der Motivation.


Die Motivation

Hat man die richtige Sportart gefunden ist für viele die Motivation das größte Hindernis. Während sich bei Teamsportarten durch Gruppendynamik oft leichter Motivation aufbaut ist es bei Einzelsportarten noch viel wichtiger sich regelmäßig das Ziel vor Augen zu halten. Es ist wichtig sich mit seinem Körper zu befassen und nicht nur oberflächlich Veränderungen zu erwarten. Der Geist ist mindestens genauso wichtig wie die körperliche Ertüchtigung und gerade dieser Aspekt, der im Leistungssport bereits seit Jahren nicht mehr wegzudenken ist und durch Sportpsychologie und Motivationscoachings speziell trainiert wird, ist im Breitensport leider oft der am meisten vernachlässigte Aspekt. Wer sich selbst motivieren kann und dieses Problem nicht kennt – well done, congratulation - du bist der Typ, der getrost auf tolle Apps wie die oben genannten zurückgreifen kann ohne dabei die Motivation zu verlieren. In diesem Fall denke ich dass der Neujahrsvorsatz allerdings ohnehin ein anderer sein wird ;-) Wenn du andererseits auch genau an diesem Punkt oft scheitern und ihr Ziel aufgrund dessen aus den Augen verlieren, wie der Großteil von uns allen, wird ein geführtes Training oder ein Sportkurs mit spezialisierten Trainern auch hier deutliche Vorteile gegenüber Do-It-Yourself Programmen und Apps bringen. Viele Trainer haben einen Schatz an Motivationsübungen und Techniken, die auf den ersten Blick nicht einmal von uns als solche wahrgenommen werden. Natürlich hilft der Weltbeste Trainer nichts, wenn wir nicht auch bereit sind uns auf diesen einzulassen, an unsere Grenzen zu gehen und vielleicht selbst auch noch zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen um am Ball zu bleiben.


Die nächste große Hürde

Egal welcher Weg eingeschlagen wird, es darf niemals das Ziel aus den Augen verloren werden und blind drauf los gesportelt werden, womit wir die nächste große Hürde einiger Hobbysportler erreichen – die Übereifrigkeit. Gerade weil man sich den Vorsatz gesetzt hat, möchte man so schnell und gut wie möglich beginnen, am besten 4 Mal – nein, wieso nicht gleich 6 Mal in der Woche zum Sport gehen, denn mehr ist mehr, richtig? FALSCH!

Genau diesen Fehler begehen sehr viele Menschen beim Versuch eine regelmäßige Sportroutine für sich zu finden, doch der Ansatz könnte nicht schlechter gewählt sein. Klar werden sich am Anfang schnelle Erfolge einstellen, doch noch schneller werden diese Erfolge immer zäher werden und durch Übertraining (ja, das gibt es) und im worst Case durch eine Verletzung zum Erliegen kommen. Was sehr demotivierend sein kann und oftmals ein Grund fürs Aufgeben ist. Deshalb dürfen wir nicht den Fehler machen gleich zu Beginn die Welt erobern zu wollen. Wir sollten Step-by-Step vorgehen und erste Erfahrungen sammeln um in unserem neuen Hobby voll durchzustarten und langanhaltende Erfolge zu erzielen. Vergessen wir dabei nicht den Spaßfaktor und wir haben vielleicht ein neues Hobby das uns den Rest unseres Lebens begleiten wird.

Hierzu möchte ich euch auch gerne den Blogbeitrag von Maria-Elisabeth Wenzl, MAS (Sport- und Gesundheitsmanagerin, Dipl. Mentaltrainerin) ans Herz legen.

Wie finde ich den richtigen Sport für mich - Test

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